BINDAN-P Propellerleim® -das Original- 100 g Flasche lose

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  • Beschreibung

BINDAN-P Propellerleim® -das Original-  100 g Flasche lose



Der Qualitäts-Holzleim:

BINDAN-P Propellerleim®

eingetragenes Warenzeichen von BINDULIN-WERK H.L.Schönleber GmbH.



Seit Generationen bewährter, hochwertiger, gebrauchsfertiger Kunstharzleim mit überragender Bindekraft.


Kann für sämtliche Holzverleimungen verwendet werden, einfach oder komplex, dekorativ oder statisch.


Die Leimfugen trocknen transparent auf, sind schimmel- und wasserbeständig.

  • ohne Streckmittel und Füllstoffe
  • ohne Lösungsmittel und Formaldehydzusatz

BINDAN-P Propellerleim® übertrifft die Anforderungen der DIN 68 602/EN 204 für die Beanspruchungsgruppe

B3/D3


BINDAN-P Propellerleim® wird bevorzugt für Tischplatten, Fenster, Außentüren sowie bei zukünftig hoher Belastung des Werkstücks verwendet.

Bestens geeignet als Fertig-Parkettleim (Nut- und Federverleimung), auch für Spanplatten und Laminatböden.


Die durchschnittliche Bruchbelastung nach DIN 68 602/EN 204 beträgt > 1400 kg/cm²

Wärmestandfestigkeit nach WATT 91 > 7 N/mm².


Bei einfachen Verleimungen (Pappe, Styropor, Filz, Stoff, Leder) genügt es, wenn auf die Teile ein schwerer Gegenstand aufgelegt wird.

   

Zum Basteln empfehlen wir unseren BINDAN-BB Bastelleim, welcher in Beanspruchungsgruppe B3/D3 sogar schon im flüssigen Zustand bedenkenlos in Kinderhände gegeben werden kann.


Warnung vor Plagiaten

Wie auch andere Markenprodukte, werden unsere Produkte von Produktfälschungen nicht verschont. Wir warnen vor nachahmenden Produkten die den Namen Propellerleim tragen. Echte Qualität heißt BINDAN.


Ref. Praktikus (Praktisch) 712 HOLZKALTLEIM PROPELLERLEIM

 

Arbeitsvorbereitung:

Die zu verleimenden Flächen müssen trocken, fettfrei und sauber sein. Verwenden Sie hierzu Spiritus 99 % oder Aceton.

Sind hochgradig glatte Flächen (z.B. durch Verwendung selbstschärfender Hobelmesser) entstanden. Soll die zu verleimende Fläche kurz mit feinem Korn angeschliffen werden (oder auch Einsatz eines Zahnhobels), damit der Leim ausreichend Oberfläche zur Vernetzung findet. Die DIN 53254 sieht bei der Herstellung des Prüfkörpers (Buchenholz – hier immer empfehlenswert) für Festigkeitsproben ein Anschleifen mit Körnung 150 vor.



Verarbeitungshinweise:

  • Mindestverarbeitungstemperatur: + 10 °C, günstig + 20 °C

  • relat. Luftfeuchtigkeit: günstig: 55 %

  • Holzfeuchte: max. 14 %, günstig 8 - 12 %

  • Offene Zeit bei ca. 20 °C: ca. 8 – 10 Min.

  • Pressdruck: 2 - 4 kg/cm²

  • Presstemperatur: + 15 °C bis + 80 °C, günstig: + 60 °C

  • Empfohlen wird Verwendung von verzugfreiem Holz

  • Zapfenpassung bei - 0,1

  • Grundsätzlich wird ein zweiseitiger Leimauftrag empfohlen, bei Hartholzverleimungen (z.B. Eiche, Buche, Esche und vielen Exoten) ist er unbedingt erforderlich. Es gilt der Grundsatz: Bei Weichholz dicker, bei Hartholz dünner Leimauftrag. Der Leimauftrag muss jedoch vollflächig und deckend sein.

  • Bei Harthölzern (Eiche, Buche, Esche und vielen Exoten) ist es zweckmäßig, nach dem Leimauftrag eine Wartezeit von ca. 4 Minuten einzuhalten, damit der Leim genügend Zeit hat, in die Holzoberfläche einzudringen.


Presszeit:

Die Presszeit ist anhängig von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Holzart, Stärke des Leimauftrags und insbesondere der Holzfeuchte. Die Zugabe von Wärme verkürzt die Abbindezeit, Kälte verlängert den Abbindevorgang.


Die Prüfung nach DIN 68 602 auf die Beanspruchungsgruppe B3 verwendet zur Herstellung des Probekörpers nach DIN 53 254 die Holzart Buche ungedämpft, bei 12 %+/- 1 % Holzfeuchte, einer beidseitigen Leimauftragsmenge von 160 g/m², einem Pressdruck von ca. 0,7 N/mm², bei (20+/-2) °C die Presszeit von 2h.


BINDAN-P Propellerleim® besitzt eine schnelle Zunahme der Bindefestigkeit bei Presstemperaturen zwischen 60 °C und 80 °C und kann so für die Verleimung von Schichtpressstoffplatten beim Postformingverfahren und in sogenannten Kurztaktpressen eingesetzt werden.


Sind die Hölzer nicht spannungsfrei, bei hoher Holzfeuchte oder geringer Saugfähigkeit der Werkstücke, wird bei niedriger Presstemperatur empfohlen, die Presszeiten mindestens zu verdoppeln.


Wir empfehlen die Einhaltung folgender Mindestpresszeiten:

    Massivholzverleimung

    bei 20 °C ab 30 Min.; bei 50 - 60 °C ab 20 Min.


    Fugenverleimung

    bei 20 °C ab 20 Min.; bei 50 – 60 °C ab 15 Min.


    Kunststoffplatten, Tischlerplatten

    bei 20 °C ab 35 Min.; bei 50 – 60 °C ab 15 Min.


    Schichtpressstoffplatten

    bei 20 °C ab 35 Min.; bei 60 – 80 °C: 4 Min. ± 1 Min.



Verleimung exotischer Hölzer:

Exoten weisen oft eine sehr hohe Holzfeuchte, sowie hohen Fett- und Harzgehalt auf. Wir empfehlen, die Verleimung nicht sofort nach dem Hobeln oder Schlitzen durchzuführen, sondern mindestens 24 - 48 Stunden zu warten, damit im Bereich der Leimfuge eine niedrigere Holzfeuchte erreicht wird. Bei hohem Harzgehalt (z.B. auch bei Lärche) wird eine höhere Endfestigkeit dann erzielt, wenn die zu verleimenden Teile vorher mit Spiritus 99 % oder mit entfettet werden. (Keine Verdünner hierfür verwenden!)



Weiterbehandlung:

Eine Weiterbehandlung (Naturgrundierung, Holzimprägnierung, Lackierung usw.) soll erst nach vollständiger Aushärtung der Leimfuge, frühestens nach 10 Tagen, erfolgen.



Allgemeines:

Bei der Verarbeitung ist insbesondere darauf zu achten, dass alle an der Verleimung beteiligten Faktoren:

  • Werkzeuge (Maschinen, Zwingen, Haltevorrichtungen u.ä.)
  • Material
  • Leim
  • Raumluft

immer die selbe Temperatur haben, anderenfalls findet ein laufender Temperaturausgleich statt, der die Filmbildung verlangsamt.

Bei großen Unterschieden in der einzelnen Temperaturen ist die Filmbildung gänzlich verhindert. Günstig ist ein Temperaturbereich von + 15 bis + 20 °C für alle Faktoren.


Holz, das aus einem kalten Lagerschuppen oder vom Freilager entnommen wird, muss temperiert werden. Unabhängig von der Anfangstemperatur sollte kaltes Holz bis zu zwei Wochen in geheizten Räumen gelagert werden. In der Tiefe benötigt 1 cm Holz einen Tag um sich um 1 °C zu erwärmen. Die unzureichende Temperierung ist die Hauptursache bei Fehlverleimungen während der kalten Jahreszeit.

BINDAN-P Propellerleim® daher besser auf der Werkbank, nicht auf dem kalten Fußboden lagern.



Hinweis:

Wichtig ist auch, dass jeglicher Luftzug vermieden wird; denn dadurch kann die offene Zeit schlagartig herabgesetzt werden.

Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass die Vorschriften nach DIN 68360 (Qualität des Holzes) und DIN 68 121 (Holzfensterprofile - so es sich um Holzfenster handelt) zu beachten sind.



Lagerstabilität:

12 Monate ab Erwerb des Gebindes bei Lagerung zwischen 5 °C und 25 °C.

Vor Frost schützen. Bei Frostbefall nicht mehr verwenden, Restmenge kann einer Deponie (Abfallschlüssel - Nr.: 57303) zugeführt werden.



 

Gefahrenhinweise für BINDAN-P Propellerleim® -das Original-

Gefahrenangaben:

Häufiger Kontakt kann insbesondere nach Antrocknen zu Haut- und Augenreizungen führen.

Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten.

Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Enthält Isothiazolinone, Glyoxal. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

 
 
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